Erfahrungsberichte

Denise L. (45) … Schon von Kindheit an litt ich immer wieder unter hartnäckiger, langanhaltender Bronchitis infolge von Verkühlungen, welche nach langwierigen Untersuchungen als asthmatische Bronchitis und 2004 nach weiterer Verschlechterung als Asthma Bronchiale diagnostiziert wurde. Nach ersten Monaten mit starker Medikamentendosis, diversen Kombipräparaten, regelte sich die Situation langsam ein und für ein paar Jahre kam ich mit einer geringen Dosis von Cortison, welches man mir sozusagen auf Lebenszeit verordnet hatte, ganz gut zurecht.

 

Plötzlich jedoch eskalierte die Situation, meine asthmatischen Krisenzeiten wurden häufiger, langwieriger und hartnäckiger. Mit Bronchialerweiterern und Cortison machte ich daraufhin ausreichende Bekanntschaft, da ich diese Medikamente eher schlecht als recht vertrug: starke Nervosität und Schlaflosigkeit beeinflussten auch das Asthma selbst negativ, ein Teufelskreis. Durch Zufall, einer Broschüre und Internet gelangte ich zu Viktor Anton, bei dem ich ein Seminar über Buteyko Atemtechnik machte. Hier wurde ich erstmals gefragt, wie ich überhaupt atme, begann die Logik und Wichtigkeit der Buteyko-Atmung zu verstehen und lernte diese einfache Atemtechnik sehr schnell. Bald ging es mir besser und nach einer etwa 2-wochigen Periode, in der ich 2x täglich "reduziertes, leises Atmen" in 20-Minuten-Blöcken intensiv praktizierte und meine Atmung beinahe automatisch umstellte, ging es mir perfekt gut.

 

Mit einem mit Buteyko vertrauten Pneumologen konnten die Medikamente zunächst niedriger dosiert und schließlich vollkommen herabgesetzt werden. Seit etlichen Monaten geht es mir blendend, ohne Medikamente, wobei ich erst jetzt merke, wie stark all diese Sprays auf den gesamten Körper gewirkt haben. Dazu betreibe ich viel Sport. Immer nach Buteyko atmend kann ich mittlerweile sogar joggen. In seltenen, kurzen Momenten, in denen ich ein leichtes Anzeichen von Asthma verspüre, bekomme ich dies mit gezielter Buteyko-Atmung augenblicklich unter Kontrolle und fühle mich besser denn je.

 

 

 

Sascha W. (40) … Verurteilt - zu Asthma - seit ich ein Säugling war! Ich leide an Allergien und Bronchialasthma. Seit dieser Zeit muss ich Medikamente nehmen, da kam mit den Jahren eine ganz schöne Menge Kortison und Asthmasprays zusammen. Seit drei Jahren mache ich Buteyko, meinen Kortisonverbrauch konnte ich auf null senken und die Sprays brauche ich nur wenn ich erkältet bin.

 

Ich habe mich entschieden das Afrika-Projekt von Asthmahilfe Österreich, welches eine Verbreitung der Buteyko-Atemlehre in Kamerun vorsieht zu unterstützen. Den Teacher von Asthmahilfe habe ich vor 2 Jahren in Kamerun kennengelernt und ihn bei seiner Arbeit in einem kleinen Krankenhaus im Dschungel begleitet. Nach 6 Monaten haben dort Patienten als Haupttherapie bei Asthma und anderen chronischen Atemwegsleiden Atemtraining bekommen.Ich bin selbst Arzt und konnte meinen Augen nicht trauen!

 

Aufgrund der hohen Compliance der Patienten, konnten diese oft nach 1 Woche ihre Bronchienerweiterer komplett absetzen und Cortison um mehr als 50% reduzieren. Mathias Fon, ehemaliger Laborchef in diesem Krankenhaus in Fontem will nun diese Atemtherapie in ganz Kamerun und über die Mission auch in anderen afrikanischen Ländern verbreiten. Der Grund? Afrikanische Krankenhäuser sind sehr stark von Hilfslieferungen aus der ersten Welt abhängig.

 

Die Wege bis zu einem Krankenhaus sind für viele Menschen sehr zeitintensiv und es fehlt oft an genügend Medikamenten um Menschen mit chronischen Leiden zu versorgen. Mit Buteyko konnt in Fontem der Bedarf an Medikamenten nicht nur bei Atemwegsleiden, sondern auch bei Bluthochdruck, Gastritis und Diabetes deutlich gesenkt werden. Ich wünsche diesem Projekt viel Erfolg!

 

 

 

Gunhild W. (41), Baden … Ich leide seit meinem 3. Lebensjahr an Asthma Bronchiale und musste regelmäßig Bronchodilatatoren und Steroide einnehmen. Die Buteyko Atmung hat meine Lebensqualität total zum Positiven verändert. Seit ich Buteyko praktiziere, habe ich nach einigen Monaten meinen Medikamentenkonsum drastisch reduzieren können. Mittlerweile nehme ich seit einem Monat überhaupt kein Medikament mehr ein.

 

Für mich ist es die beste Behandlungsform, die mir jemals angeboten worden ist, da ich selbst etwas zu meiner Gesundheit beitragen kann. Oft sind die simpelsten Methoden, die besten. Der Erfolg des Trainings hängt allerdings von Jemandes Konsequenz und Ausdauer ab. Ich bin begeistert und würde Buteyko jedem Asthmakranken empfehlen.

Viel Erfolg und vor allem viel Gesundheit wünscht euch Gunhild!

 

 

 

Maria W. (60), Wien … Im Jahre 2007 begann ich zu husten und als noch Atemprobleme dazukamen, diagnostizierte ein Lungenfacharzt mir Asthma Bronchiale. Ich begann regelmäßig Bronchienerweiterer und Cortison zu sprühen, fühlte mich dadurch besser, erlitt aber immer wieder Rückschläge. Im Jahre 2010 begann ich, trotz Versicherung einiger Ärzte, dass es für Asthma Bronchiale keine Heilung gibt und, dass ich lebenslang Medikamante nehmen muß, nach alternativen Heilungsmethoden zu suchen, stieß auf die Buteyko Methode und fand auch noch einen Buteykolehrer, den Herrn Viktor Anton.

 

Seitdem mache ich regelmäßig 3x pro Tag Buteyko Atemübungen. Nach einer Woche brauchte ich keine Bronchienerweiterer mehr, nach 6 Monaten auch nur noch sehr selten Cortison und hoffe, darauf bald völlig verzichten zu können. Mit den Buteyko Atemübungen fühle ich mich viel besser und bin sehr glücklich, dass ich jetzt ohne Medikamente fast ohne Asthmasymptome leben kann.

 

 

 

Isolde M. (57) … Ich habe seit Jahren vor allem in der Nacht Atemnot. Das kommt vom Schnarchen. Leider schnarche ich sehr laut. Mein Mann ist zuerst ins Wohnzimmer gezogen und dann hat er mich verlassen, weil ich so laut geschnarcht habe. Seit meiner Kindheit leide ich an einem leichten Asthma, das in der kalten Jahreszeit sehr schlimm werden kann. Ich hatte die Hoffnung schon aufegeben, doch seit ich die Buteyko-Methode anwende, ist mein Asthma viel besser geworden und das Schnarchen ist leiser. Ich wache nachts auch nicht mehr so oft auf.